Der Heidjer Nr. 4 - 2016

Auszeichnung mit der Ehrenmitgliedschaft der IPA - Landesgruppe Niedersachsen wurde "Jürgen Heinle" als Leiter der IPA-Verbindungsstelle Lüneburg geehrt.

Beim 19. Delegiertentag der IPA Niedersachsen wurde Jürgen Heinle vom Leiter der IPA- Landesgruppe, Edgar Möllers, im Beisein des Präsidenten der IPA - Deutsche Sektion - Horst W. Bichl aufgrund seiner jahrzehntelangen Verdienste um den Gedanken "SERVO PER AMIKECO" (Dienen durch Freundschaft) mit der Ehrenmitgliedschaft in der Landesgruppe Niedersachsen gewürdigt.

v.l. E. Möllers; H.W. Bichl; J. Heinle; M. Koch;

In den fast 44 Jahren seiner Mitgliedschaft übte er rund 40 Jahre Vorstandstätigkeit aus. Auch in Ausschüssen der Landesgruppe und in der Satzungskommission der Deutschen Sektion hat er mitgewirkt. Als Delegierter der Landesgruppe Niedersachsen nahm er an insgesamt sieben Nationalen Kongressen teil und wirkte bei nationalen Beschlüssen mit.

Für seine Tätigkeit wurde er bereits 2001 mit dem silbernen, und 2013 mit dem goldenen Ehrenzeichen der IPA - Deutsche Sektion geehrt. Im Jahr 2004 wurde ihm für die langjährige ehrenamtliche Tätigkeit das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Die IPA Verbindungsstelle Lüneburg gratuliert ihrem Leiter zur hohen Auszeichnung und freut sich mit ihm.

DiBo

Von hochsommerlichen Temperaturen geprägt war unsere...

IPA-Busreise vom 04. bis 09.September nach Löf an der Mosel. Lediglich bei der Anreise einige Regenschauer. Mit Erreichen des Moseltals jedoch tägliche Temperaturen bis 31 Grad. Für manch einen zu heftig.

Koblenz hieß unser erstes Ziel nach der langen Anreise. Beine vertreten mit einem IPA-Freund bei der ausgedehnten Stadtführung. Dann kamen die Stunden, die sich jeder nach eigenem Gusto gestalten konnte, nachdem die Karten für die Rhein-Kabinenbahn zur Festung Ehrenbreitstein verteilt waren. Die einen verweilten somit zunächst in der Stadt, um sich zu stärken, die anderen machten sich auf zur Talstation, um mit der Kabinenbahn den Rhein zu überqueren, und um die Festung zu erkunden. Von dort aus boten sich fantastische Bilder.

Der Rhein mit Moselmündung, dem Deutschen Eck sowie dem Hinterland.

Völlig beeindruckt von der nie erstürmten Festungsanlage ging es per Seilbahn zurück.

Ein Tag voller neuer Eindrücke lag hinter uns. Das Abendessen wie auch der Dämmerschoppen am Moselufer warteten auf uns.

Blick auf das Deutsche Eck mit Moselmündung

Auf mittelalterlichen Spuren bewegten wir uns am Dienstag bei der Besichtigung der Burg Eltz. Die auf einem Felsen erbaute Burg in einem Nebental der Mosel erfüllte alle Begehrlichkeiten – nicht nur für Fotografen.

Burg Eltz

Zur Mittagspause ging es nach Cochem. Auch dort erwartete uns eine exellente Stadtführung mit dem ehemaligen Bürgermeister. Nicht nur wir machten in Cochem Zwischenstation. Niederländer en masse; zu Fuß bzw. bei einem sehenswerten Oldtimertreff.

Der Abend vor dem Hotel wurde erneut zum Treffpunkt bei mehr als lauen Temperaturen.

Eine Gruppe von uns vor der Porta Nigra

Über die Autobahn ging es am Mittwoch nach Trier, wo uns zwei Stadtführer von der Porta Nigra aus die römischen Zeitzeugen per Bilder bzw. im Original zeigten. Beeindruckend. Die älteste Stadt Deutschlands, mit ihrer über 2000jährigen Historie, erfüllte alle Erwartungen.

Nach der Mittagspause ging es entlang der Mosel, vorbei an persen Moselschleifen mit den bekannten Moselorten zurück nach Löf. Abends das vertraute Bild. Man traf sich vor dem Hotel.

Die Fahrt ins Blaue irritierte zunächst alle Teilnehmer, denn eine Schifffahrt sollte den krönenden Abschluss bilden. Nicht auf der Mosel, sondern von Oberwesel auf dem Rhein bis nach Boppard; vorbei an der Loreley wie auch persen Burgen. Mit der Fähre aus den Rhein überquerend ging es letztlich hinauf zur Loreley. Was für ein Überblick.

Gruppenaufnahme auf dem Loreleyfelsen

Pünktlich am Hotel hieß es sich feinmachen für den musikalischen Abend. Ein Alleinunterhalter bemühte sich unermüdlich, Tanzwillige ans Parkett zu binden, und das bei saunaverdächtigen Temperaturen.

Am Freitag ging es zurück. Einstimmig das Urteil. Das Hotel mit Halbpension war excellent und ließ keine Wünsche offen – auch nicht das Programm. Ein vorbehaltloser Dank gilt unserem Busfahrer, wie auch denjenigen, die zum guten Gelingen dieser IPA-Busreise beitrugen..

Für wen lohnt sich all die Mühe, wenn alles für die Katz ist?

Gestaltete sich das Ambiente im IPA-Heim weiß-blau, eben so üblich wie auch diesjährig beim 8. IPA-Oktoberfest, so muss man sich fragen, ob sich der Aufwand überhaupt gelohnt hat.

Um es vorweg zu nehmen: „Nein!“

Die achtzehn Teilnehmer, einige davon mit Dirndl und Lederhosen ausgestattet, ließen auf einen ausgelassenen Abend hoffen.

Das bayerische Outfit steht ihnen!

Pünktlich wurden die gegrillten Haxen geliefert. Mit einem deftigen „an Guad'n“ hieß es die Prachtexemplare genussvoll zu vertilgen; untermalt mit zünftiger Backround-Music.

Dann kam die Arie mit den I-bzw. Smart-Phones. Muss doch toll sein, sich an einem Abend mit den neuesten Bildern und Videos auszutauschen.

Von Oktoberfeststimmung keine Spur mehr.

Die Folge, nach zwei Stunden die ersten Auflösungserscheinungen – nach drei Stunden war der „Spuk“ oder die „Farce“ zu Ende. So nicht mehr, ist mein Fazit!

Werftbesichtigung bei Blohm&Voss

Dieter Bahr organisierte für uns eine Besichtigung der Traditionswerft in Hamburg. Wie gewohnt ging es am 18.08. für 17 Teilnehmer per Metronom nach Hamburg.

Per S-Bahn ging es bis zu den Landungsbrücken und anschließend zu Fuß durch den alten Elbtunnel zu Blohm & Voss.

Ein ehemaliger Ingenieur des Betriebes empfing uns, hielt einen Vortrag und zeigte Filme über die Geschichte und das Gelände der Werft. Schnell wurde uns klar, wie sich die gefragte Traditionswerft Blohm &Voss weg vom Schiffneubau über LEOPARD-Panzerfertigung zum Spezialschiffbau bis hin zur schnellen und terminsicheren Reparaturwerft verändert hat.

Mit den staatssubventionierten Werften in Fernost kann man nicht konkurrieren.

Nachdenklich machte uns, dass in Zeiten der Wirtschaftskrise das Auftragsvolumen nur gering ist. Containerschiffe haben derzeit nur geringe Auslastung und damit lassen Reeder in den unsicheren Zeiten nur die aller notwendigsten Reparaturen vornehmen.

Um das Werksgelände betreten zu dürfen, mussten alle Gäste mit Schutzbrillen, Sicherheitsschuhen und Sicherheitshelmen ausgerüstet werden. Bis Schuhgröße 56 war alles möglich.

Das Betreten des Werksgeländes ist nur in Schutzkleidung erlaubt

Der Rundgang durch das riesige Gelände und die teils leeren Werkhallen machte uns beklommen. Hier wurde deutlich, wie durch Verkauf ins Ausland, deutsches Knowhow verschwindet und der Werftenmarkt bereinigt wird.

Drei Marineschiffe im Bau und das Museumsschiff "Rickmer Rickmers" zur Überholung des Unterwasserschiffes im Dock 16, können einen so großen Betrieb bei weitem nicht auslasten.

Die Auftragsoption zum Bau einer neuen Luxusyacht ist noch nicht unter Dach und Fach.

Die Rickmer Rickmers erhält einen neuen Anstrich

Beim Gang über das Sperrtor des leeren Trockendocks " ELBE 17 " wurde die Dimension mit seinen weit über dreihundert Metern Länge deutlich. Sprengversuche der Alliierten, wurden wegen nicht kalkulierbarer Auswirkungen aufs Hamburger Umfeld, aufgegeben. Auch die Bismarck wurde einst aus diesem Dock ausgeschifft.

Zum Abschluss des Tages ging es zurück durch den alten Elbtunnel zum Essen zu unserem Traditions- Portugiesen.

Die Gruppe bedankt sich beim Organisator für einen gelungenen Tag.

DiBo

Das 25jährige Doppeljubiläum der LG Sachsen und der Vbst. Dresden …

vom 21. bis 23. Oktober in Radebeul war Signal für acht Lüneburger IPA-Freunde, erneut an einem Freundschaftstreffen teilzunehmen. In Fahrgemeinschaften reisten wir gemütlich am Donnerstag an.

So hatten wir freitags jede Menge Zeit, auf eigene Faust Dresden bzw. die Sächsische Schweiz zu erkunden.

Dass die Bundesvorstandssitzung unglücklich mit den Jubiläen zusammen stattfand, wurde uns spätestens am Freitagabend nach der offiziellen Begrüßung bewußt. Optisch eine zweigeteilte Gesellschaft“, was bei den angereisten Jubiläumsgästen nicht gut ankam.

Am Sonnabend ging es mit zwei Bussen zu unterschiedlichen Besichtigungszielen. Entweder die Manufaktur in Meissen oder über Meissen, die Bastei und Dresden mit Stadtführung. Nachmittags bot sich die Gelegenheit einer Weinverkostung im Sächsischen Staatsweingut.

Der Festabend war geprägt von Festreden. Unter anderem von LG-Ltr. Michael Schulz, Dietmar Beil als Vbst.-Ltr. Dresden, wie auch dem Staatsminister für Inneres und unserem IPA-Präsidenten Horst W. Bichl. Ehrungen rundeten den offiziellen Teil ab.

Vor dem gemeinsamen Abendessen noch eine „One-Man-Show“ vom Feinsten. Wir haben selten so gelacht. Nach dem Essen Vorführungen einer „Line-Dance-Gruppierung“.

Und dann kam das, was man sich als Veranstalter nicht wünscht. Eine Band, die es zu keinem Zeitpunkt schaffte, ihre Verstärker so zu regulieren, dass man auf Ohrenzuhalten verzichten -geschweige denn, dass man sich noch unterhalten konnte. Jammerschade!

Das Resumee von uns Lüneburgern war nach Teilnahmen 2011 bei 20jährigen Jubiläen in Zwickau,Dresden und Schöneck, wo die LG Sachsen und die Vbst.-en Plauen und Stollberg/Aue feierten, diesmal sehr ernüchternd.

IPA-Busreise 2017 ins Baltikum

Aufgrund des starken Interesses planen wir für 2017 eine Busreise ins Baltikum:

Baltikum Intensiv | Memel – Riga – Tallinn – Gauja Nationalpark – Vilnius - Kaunas

Gehen Sie mit uns auf Entdeckungsreise durch Litauen, Lettland und Estland.

Viel Wasser, vielfältige Natur und historisches Kulturgut sind die Reize dieser Reise. Hier trifft Kulturgeschichte auf Lifestyle. Von Jugendstil und Barock in den Städten zu einzigartiger Natur im Gauja Nationalpark.

Die Busreise ist auf achtTage vom 07.09. bis 14.09.2017 festgelegt.

Sie wird wie alle bisherigen Reisen nach den Wünschen und Vorstellungen der IPA-Verbindungs-stelle Lüneburg mit einem ****Bus der Fa. Anker und einem ihrer bewährten Fahrer.

Die Fährüberfahrten erfolgen auf der Linie Kiel –Klaipeda – Kiel. Die Unterbringung ist in Außenkabinen vorgesehen.

Die Kosten liegen wieder unter dem Katalogpreis des Reiseunternehmens und betragen bei einer Beteiligung von 40 Personen ca. 750 € ( EZ/EK-Zuschlag 220 € ).

Weitere und nähere Informationen werden auf unserer Homepage, an den nächsten Begegnungsabenden und in den „Heidjern“ bekanntgegeben.

Da das Interesse an den Baltikumreisen sehr groß ist und wir daher frühzeitig buchen müssen, um gute Hotels und Kabinen zu bekommen, bitte ich alle Interessenten, sich baldmöglichst mit

Dieter Bahr, Tel. 04131/44469 oder Holger Röhlke, Tel. 04131/45735,

in Verbindung zu setzen.

Herzlich gratulieren wir.....

  • am 03.10. zum 67. Karl Stemler
  • am 11.10. zum 80. Horst Michaelis
  • am 12.10. zum 77. Bernd Blömeling
  • am 13.10. zum 77. Harry Knöller
  • am 04.11. zum 67. Reinhard Kuretzki
  • am 10.11. zum 70. Wolfgang Witschel
  • am 10.11. zum 83. Artur Bisanz
  • am 11.11. zum 69. Norbert Lüdemann
  • am 12.11. zum 75. Heinz Malke
  • am 17.11. zum 73. Manfred Widula
  • am 01.12. zum 70. Rudolf Hubl
  • am 02.12. zum !?! Emilie Kaplyta
  • am 09.12. zum 68. Eberhard Leitner
  • am 11.12. zum 94. Gerhard Riedel
  • am 15.12. zum 78. Klaus Klein
  • am 22.12. zum 75. Karl-Heinz Leder
  • am 22.12. zum 73. Detlef Kube
  • am 22.12. zum 68. Klaus-Dieter Kirchgeßner
  • am 23.12. zum 89. Kurt Lutz
  • am 26.12. zum 70. Paul-Reiner Abel
  • am 27.12. zum 80. Dietrich Piencka

Einziehung der Mitgliedsbeiträge

Die Mitgliedsbeiträge für 2017 werden Anfang Januar 2017 eingezogen. Da wir festgestellt haben, dass im Laufe eines Jahres einige Mitglieder ihre Kontodaten geändert und uns dieses nicht in allen Fällen mitgeteilt haben, bitten wir nochmals d r i n g e n d, uns diese Änderungen zukommen zu lassen.

Die Gebühren für Rückbuchungen pp. in Höhe von bis zu 8,-- Euro kann die Verbindungsstelle nicht tragen und müssen den jeweiligen Mitgliedern zusätzlich angelastet werden.

Der Vorstand der IPA-Verbindungsstelle Lüneburg und die Redaktion von „der Heidjer“ wünschen allen IPA-Freunden, ihren Angehörigen, so wie allen Lesern, besinnliche Weihnachtsfeiertage und für das Jahr 2017 alles erdenklich Gute, vor allen Dingen aber Gesundheit.

INTERNATIONAL POLICE ASSOCIATION: Deutsche Sektion e.V., Landesgruppe Niedersachsen,  Verbindungsstelle Lüneburg, Auf der Hude 1, D - 21339 Lüneburg, Tel. 04131/32453 / Fax 04131/32453