Der Heidjer Nr. 4 - 2017

 

Der Heidjer Nr. 4 - 2017

 
 
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Gem. Beschluss des 21. Nationalen Kongresses der IPA Deutschland
erhöht sich nach 18 Jahren (!!!) der Jahresbeitrag von 25,00 € auf 30,00 €.
IPA- Freundinnen/e, die eine Einzugsermächtigung erteilt haben, brauchen nichts zu unternehmen.
Diejenigen, die die Überweisung gewählt haben und Selbstzahler, müssen den Betrag ändern.
 
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 Baltikum Intensiv
- Gruppenreise der IPA Lüneburg vom 07.09.-14.09.2017 -
 
Am Abreisetag fanden wir uns – meine Ehefrau und ich – pünktlich am Treffpunkt ein und starteten mit einem Ankerfernreisebus wie angekündigt, zu einer wahrhaften Entdeckungs- und Bildungsreise in das Baltikum.
Unser Busfahrer Andreas Zühlke, war nicht nur – wie sich bald herausstellte – ein versierter Fahrer, sondern auch ein „Meisterkoch“ für den kleinen Hunger unterwegs. Stets hilfsbereit, freundlich und ansprechbar konnte man sich ihm gut anvertrauen.
So erreichten wir ohne Zeitverzögerung den Fährhafen Kiel und gingen an Bord eines der DFDS-Fährschiffe, das bis zum Abend des nächsten Tages mit der Ankunft in Klaipeda unser erstes Etappenziel in Litauen erreichte.
Während der Seereise war die Ostsee ruhig und friedlich, ich hatte Neptun schließlich auch eine Glücksbohne von Frau Bahr geopfert, dass das auch anders sein kann, darüber wird noch zu berichten sein.
Unser Hotelhochhaus in Klaipeda war sehr nobel, nur einer der drei Designerfahrstühle wollte partout nicht im 13. Stockwerk, wo sich unser Zimmer befand, anhalten. Nach einigen Übungsfahrten erreichten wir unser Ziel mit einem grandiosen Ausblick über die Stadt.
„Ännchen von Tharau“ mit dem „Simon Dach Brunnen“ und das vor 700 Jahren von Deutschen, Preußen und Litauern geprägte Stadtbild ließen uns in die Geschichte eintauchen. Doch vor der Stadtbesichtigung hatte sich für uns ein wahrer Glücksfall mit der Ankunft unsres Reiseführers Wladimir Smirnow aus Königsberg ereignet. Seine Merkmale waren ausgezeichnete deutschsprachige Kenntnisse, profundes Wissen über geschichtliche Abläufe sowie über aktuelle politische Situationen und Zusammenhänge. Seine geistreichen Erläuterungen, gewürzt mit guten humoristischen Pointen und lustigen Geschichten aus Suleiken, ließen kaum Langeweile bei den nun folgenden doch recht langen Busfahrten durch das dünnbesiedelte Baltikum mit seinen riesigen Wäldern und Seen aufkommen.
Eine Station auf dem Weg nach Riga war der „Berg der Kreuze“ in Siauliai als wichtigste Sehenswürdigkeit Litauens mit unzähligen Kreuzen, Kruzifixen, Heiligenbildern und Skulpturen. Inzwischen ist dieser Ort zu einem Wallfahrtsziel für Gläubige aus aller Welt geworden.
Angekommen in Riga, begeisterte uns die mittelalterliche Stadt mit ihren Gassen, vielen imposanten Kirchen sowie die Petri-Kirche mit ihrem 123,5 m hohem Turm als Wahrzeichen der Stadt.
Am nächsten Tag ging die Fahrt entlang der Küste Pärnu. Das estnische Seebad mit seiner Altstadt und seinen Parks sowie Kuranlagen war eine interessante Zwischenstation.
Schließlich erreichten wir Tallin mit seiner Altstadt als eine der am besten erhaltenen hanseatischen Stadtzentren der Welt. Daneben Wolkenkratzer, moderne Hotels sowie die mächtige russisch-orthodoxe Aleksander Nevski Kathedrale. Beeindruckend die Domkirche mit dem Turm „langer Herrmann“, das Rathaus, Gilde- und Kaufmannhäuser. Eine pulsierende Stadt, die wir am nächsten Tag Richtung Tartu verließen. 
 
 
 
In Tartu, der Partnerstadt Lüneburgs, wurde unsere Reise politisch aktuell mit dem herzlichen Empfang unserer Reisegruppe und besonders einer Delegation der IPA Lüneburg durch den Oberbürgermeister Herrn Urmas Klaas. Sein kurzer Sachvortrag war sehr informativ, besonders die Vollbeschäftigung auf dem Arbeitsmarkt von Tartu sowie die Bedeutung als Universitätsstadt sind mir in Erinnerung geblieben.
 
 
 
Der offizielle Auftritt der Herren der IPA-Delegation war der Situation angemessen und beeindruckend. Über den nachfolgenden Empfang der Delegation durch die örtliche Polizeiführung wird gesondert berichtet.
 
 
 
Unerbittlich wartete unsere Reiseführung und so erreichten wir am Abend unser Hotel im lettischen Sigulda in ländlicher Ruhe.
Unser Ziel am 6. Reisetag war die Litauische Haupt- und Großstadt Vilnius. Von ihrer Bedeutung her wurde die Altstadt auf die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO gesetzt. Vilnius ist eine großartige Stadt mit seiner baulichen Vielfalt – man konnte einfach nur positiv beeindruckt sein.
An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass alle Städte, die wir besuchten, extrem sauber und gepflegt waren ohne eine einzige Farbschmiererei. Wie anders sieht es doch in vielen Bereichen unseres Landes aus.
Kaunas, die „alte Hauptstadt“ Litauens am Zusammenfluss von Memel und Neris war unser nächstes Ziel, denn nun befanden wir uns im Herzen Litauens. Eine Stadt mit ungezählten Architekturdenkmälern, Teilen des Alten Schlosses, Ruinen der alten Burg sowie jüngere moderne Gebäude der „Art-Déco-Architektur“. Dieses unverwechselbare Gesicht der Stadt war einfach interessant und vielseitig und wird unvergesslich bleiben.
Doch es gab noch eine Steigerung, denn nun erreichten wir die meistbesuchte und meistfotografierte Sehenswürdigkeit des gesamten Baltikums: die Wasserburg von Trakai. Wir tauchten tief in die Geschichte des Landes ein. Diese Sehenswürdigkeit füllte nun auch meine letzte Wissenslücke aus, und so machten wir uns auf den Weg zu unserem Abreisehafen Klaipeda.
Im Bus machte sich eine merkwürdige Stimmung breit, denn es hatte sich eine Sturmwarnung für die Heimreise angekündigt. Herr Zühlke teilte uns vor der Einschiffung pflichtgemäß mit, dass auf der Ostsee eine Wellenbewegung von bis zu 7 Metern zu erwarten sei. Uns wurde freigestellt, in Klaipeda zu übernachten und besseres Wetter abzuwarten.
Nachdem die Reederei sich zur Überfahrt entschlossen hatte, waren auch wir mutig und gingen geschlossen an Bord. In Gruppen saßen wir noch lange zusammen und sprachen uns gegenseitig Mut zu.
Das Schiff meisterte die raue See und die nicht ganz so hohen Wellen, welche immer mehr abflachten. Neptun, dem ich noch eine Glücksbohne gestiftet hatte, war gnädig und so endete unsere Fahrt mit einem guten Ende in Kiel und abschließend in Lüneburg.
 
Fazit:
Diese Reise, gut geplant und souverän durchgeführt, war ein Erlebnis. Dafür danke ich allen Verantwortlichen sehr herzlich
.
Anmerkung:
Nur die von Frau Bahr gestellten Denksportaufgaben bleiben mir immer noch teilweise ein Rätsel.
 
Volker Milkoweit
 
 

Was gibt’s Neues vom 21. Nationalen Kongress der IPA Deutschland,
der vom 19. bis 22. September in Hannover abgehalten wurde?
 
Für Sie/Euch dürfte von Bedeutung sein, dass sich am Geschäftsführenden Vorstand (GBV) nicht viel geändert hat.
Wiedergewählt wurden Präsident Horst W. Bichl, die Vizepräsidenten Hubert Vitt und Oliver Hoffmann, die Generalsekretäre Peter Hellweg und Jürgen Glaub (bisher kommissarisch) sowie Schatzmeister Günther Lamprecht. Ihm zur Seite steht neu Thomas Batzel, nachdem Rolf Schubert nicht mehr kandidierte.
Die Satzung erhielt einen neuen übersichtlicheren „Schliff“ und das Wichtigste dürfte sein, dass der jährliche Mitgliedsbeitrag nach 18 (achtzehn !!!) Jahren von 25 auf 30 € erhöht wurde.
 
JH
 
 
 
Das 25jährige Jubiläum 
 
nach Eintrag als eV beging die IPA-Vbst. Winsen-Nordheide am 23.08.2017 mit einem Festakt auf einem Elbe-Fahrgastschiff.
Zur Erinnerung: Bereits bei der Mitgliederversammlung der IPA Lüneburg im März 1991 zeichnete sich ab, dass sich in Winsen/L. eine neue Vbst. gründen würde. Am 24.05.1991 war es soweit. Im Beisein von LG-Leiter Dieter Große und LG-Sekretär Hartmut Köppel leitete Jürgen Heinle die Gründungsversammlung, an der der komplette Lüneburger IPA-Vorstand, Emilie Kaplyta und das  Ehepaar Rollert teilnahmen.
Gewählt wurden aus dem ehemaligen Lüneburger Vorstand zum Leiter Hans-Peter Bohlmann und Sekretär Manfred Meißner. Beide waren zur o.a. Jubiläumsfeier leider nicht anwesend. LG-Leiter Edgar Möllers mit Ehefrau und aus Lüneburg Dieter Bolz sowie Jürgen Heinle waren Gäste, wie auch über einhundert Winsener IPA-Freunde mit Anhang und Freunden.
Vbst.-Leiter Wilfried Rudolph reflektierte die bisherigen Bestandsjahre mit ihren Vorständen und erfolgreich durchgeführten Veranstaltungen.
Grußworte richteten Edgar Möllers und Jürgen Heinle an die Teilnehmer.
 
 
 
 
 
Dann hieß es in Hoopte „Leinen los“, um über die Elbe, Norderelbe bis nach Blankenese und zurück über die Hafenbecken und die Süderelbe nach Hoopte zu fahren, und alles bei herrlichem Sonnenwetter. Vergessen werden sollte nicht, dass es während der fünfstündigen Fahrt auch Kaffee/Kuchen und Würstchen mit Salat gab, wie auch diverse Gespräche mit früheren Lüneburger IPA-Freunden, wo alte Döntjes wieder auflebten.
 
JH
 
 
 
Ausfallen musste bedauerlicherweise das 9. IPA-Oktoberfest
 
mangels Teilnehmerinteresse und trotz Terminverschiebung. Die Kritiker, die sich über WhatsApp darüber mokierten, sollten sich mal hinterfragen, warum sie selbst  nicht teilnehmen. Der zeitliche  Aufwand für die Deko, das vorgesehene Catering wie auch die Reinigung danach pp. stehen nur dann in einem zumutbaren Verhältnis, wenn auch eine entsprechende Teilnahme zu verzeichnen ist.
Bei den wenigen Teilnahmewilligen kann sich der Vorstand nur entschuldigen.
 
 
 
Herzlich gratulieren wir……….
 
zum 68. Karl Stemler
zum 81. Horst Michaelis
zum 78. Bernd Blömeling
zum 78. Harry Knöller
zum 68. Reinhard Kuretzki
zum 71. Wolfgang Witschel
zum 84. Artur Bisanz
zum 70. Norbert Lüdemann
zum 76. Heinz Malke
zum 74. Manfred Widula
zum 71. Rudolf Hubl
zum !?! Emilie Kaplyta
zum 69. Eberhard Leitner
zum 95. Gerhard Riedel
zum 79. Klaus Klein
zum 76. Karl-Heinz Leder
zum 74. Detlef Kube
zum 69. Klaus-Dieter Kirchgeßner
zum 90. Kurt Lutz
zum 71. Paul-Reiner Abel
zum 81. Dietrich Piencka
 
 
 
Wir können nur hoffen, dass sich zur IPA-Weihnachtsfeier
 
am 16. Dezember, 15.00 h, im IPA-Heim,
eine Vielzahl von IPA-Freunden zur Teilnahme entschließen. 
Mit weihnachtlich geschmückten Ambiente wollen wir auf die bevorstehenden Festtage einstimmen.
Jeder Teilnehmer wird gebeten, für den Geschenke-Julklapp „etwas“ im Wert von 5 € pro Person hübsch verpackt mitzubringen.
 
Anmeldeschluss: 11.12.2017 bei Jürgen Heinle    
 
 
 
Den Termin sollte man sich vormerken!!!   
 
Am Dienstag, dem 06.03.2018, 18.00 Uhr,
findet im IPA-Heim, Pulverweg 4,
die Mitgliederversammlung 2018 mit Wahlen des Vorstandes u.a. statt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Der Vorstand der IPA-Verbindungsstelle Lüneburg

und die Redaktion von „der Heidjer“

wünschen allen IPA-Freunden, ihren Angehörigen, so wie allen Lesern,

besinnliche  Weihnachtsfeiertage

und für das Jahr 2018

alles erdenklich Gute, vor allen Dingen aber Gesundheit.
 
 
 

INTERNATIONAL POLICE ASSOCIATION: Deutsche Sektion e.V., Landesgruppe Niedersachsen,  Verbindungsstelle Lüneburg, Auf der Hude 1, D - 21339 Lüneburg, Tel. 04131/32453 / Fax 04131/32453